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Zehn Tipps für Urlaub mit Vierbeinern

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Urlaubsreisen sollen entspannen, erholen und für neue Frische sorgen. Wer mit seinem Haustier verreist erlebt leider zu oft das Gegenteil. Das geht bei der Suche nach einer tierlieben Herberge los, führt sich in einer aufreibenden Anreise fort und endet mit der vergeblichen Fahndung nach hundefreundlichen Ausflugszielen am Urlaubsort. Wer ein paar Empfehlungen befolgt, fährt in Zukunft mit aller Gemütsruhe mit Hund oder Katze in die wohlverdienten Ferien.

Tierfreundliche Unterkunft finden

1. Vierbeiner in Ferienwohnungen und Ferienhäuser oft willkommen

Während in einigen Hotels strenges Tierverbot herrscht, sind die Spürnasen in vielen Ferienapartments und -häusern gern gesehen. Da es dort ohnehin meist mehr Platz gibt sowie Garten oder Terrassen vorhanden sind, fällt die Entscheidung für ein solches Domizil nicht schwer.

2. Übernachten unter dem Sternenhimmel

Auch auf Campingplätzen gibt es Vorschriften zu mitgebrachten Fellnasen. Einige erlauben sie, andere nicht, wieder andere weisen spezielle Bereiche für Reisende mit Haustieren aus. Für sensible Hunde und Katzen sind Ferien im Zelt natürlich zu stressig. Eine Alternative zu Biwak oder Wohnwagen sind Mobilheime, in denen die pelzigen Familienmitglieder je nach Platzvorschriften ebenfalls urlauben dürfen.

3. Cluburlaub mit Hund und Kegel

Ein Hotel- oder Ressorturlaub ist für Tierfreunde nicht ausgeschlossen. Es gibt spezielle Suchportale für alle, die mit Haustier verreisen wollen. Dort finden sich ausschließlich Unterkünfte, in denen Haustiere erlaubt sind. Alternativ lohnt es sich, Ferienportale zu nutzen, die eine Suche speziell nach tierlieben Urlaubsdomizilen erlauben.

4. Vierbeiner im Urlaub immer mit dabei

Für unsere Fifis, Bellos und Wuffis sollte das Feriendomizil so liegen, dass immer ein kleiner Spaziergang möglich ist oder ein Hundeklo oder -platz erreichbar ist. Hundekot im Poolbereich oder Gartenanlagen kommt nirgendwo gut an. Bei Ferien am Strand oder See darauf achten, dass auch Abschnitte vorhanden sind, an denen Hunde mit dabei sein dürfen.

An- und Rückreise unkompliziert gestalten

5. Anreise flexibel planen

Je kürzer und stressfreier der Hinweg, desto erholsamer wird der Urlaub für unsere Fellnasen. Am wenigsten aufregend sind für sie Roadtrips im Auto. Damit die Miezen und Hündchen nicht reisekrank werden, fahren sie am besten nüchtern mit. Einen Tag lang keine Nahrung aufzunehmen ist für sie kein Problem. Katzen, kleine Hunde und Kleintiere müssen während der Fahrt in einer Transportbox bleiben. Für größere Kaliber eignet sich ein mit Trennnetz oder Gitter abgesicherter Bereich im Kofferraum, in dem kein Gepäck umfallen kann. Mit einem Anschnallgeschirr dürfen sie auch auf dem Sitz mitfahren.

6. Sicher und zufrieden unterwegs

Autoreisen so planen, dass ohne Zeitdruck Gassipausen möglich sind. Generell sollten die Tagesetappen kürzer ausfallen als bei Autofahrten mit rein menschlichen Passagiergruppen. Pausen alle zwei Stunden und regelmäßige Wasserversorgung sollten mindestens drin sein. Verantwortungsbewusste Tierfreunde gewöhnen ihren tierischen Begleiter im Vorfeld an längere Fahrten und testen einige Tage vor Abfahrt Transportboxen und -sicherungen.

7. Einfuhrbedingungen im vor Abreise klären

Nur, weil wir Zweibeiner innerhalb der EU fröhlich und frei die Landesgrenzen überschreiten dürfen, gilt das nicht für unsere tierischen Familienmitglieder. Für sie ist in der EU bei Grenzübertritt ein Chip zur Identifikation Pflicht, der EU-Impfpass mit Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung muss ebenfalls mit.

Wer mit seinem Haustier die EU verlässt, muss sich genauestens über die Einreise- und Quarantänebedingungen erkundigen. Je nach Zielland kann die vorgeschriebene Quarantäne länger dauern als der eigentliche Aufenthalt. Auch bei der Rückreise nach Deutschland. In diesen Fällen sind unsere pelzigen Gefährten bei zuverlässigen Freunden oder der Familie besser aufgehoben.

8. Transport vor Ort

Bei Flug- und Pauschalreisen lohnt es sich, am Ankunftsort einen tiergeeigneten Mietwagen zu buchen, so ist eine stressfreie Fahrt vom Flughafen zur Unterkunft sowie Ausflugszielen möglich.

Alles mit dabei für eine unbeschwerte Zeit

9. Bekanntes Futter reduziert körperlichen Stress

Für unsere treuen Begleiter sind Urlaubsreisen nicht ausschließlich erholsamer Ferienspaß. Sie verstehen nicht, was passiert, vertragen möglicherweise einen Klimawechsel nicht gut und müssen sich am Urlaubsort erst eingewöhnen. Um die Umstellung so leicht wie möglich zu machen, ist es ratsam, die gewohnte Nahrung und für die Fahrt auch Wasser von zu Hause mitzubringen. Kleinere Wehwehchen lassen sich mit einer eigens mitgebrachten Reiseapotheke vom Tierarzt versorgen. Außerdem sollte man sich über mögliche Infektionsgefahren im jeweiligen Urlaubsland informieren, um bösen Überraschungen und unerwünschten Mitbringseln vorzubeugen. Informationen erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.

10. Geborgenheit durch bekannte Reisebegleiter

Um im Feriendomizil sofort ein vertrauenserweckendes Umfeld zu schaffen, das gewohntes Hunde- oder Katzenbett, eine Decke und das Lieblingsspielzeug in eine feste Ecke legen, in der nicht zu viel Betrieb herrscht. So kann die Fellnase in Ruhe ankommen und sich einrichten. Katzen muss auch außerdem das Katzenklo gezeigt werden, damit es nicht zu „Unfällen“ kommt.

Für Reisen mit Haustieren ist eine gute Vorbereitung schon die halbe Miete. Sie mögen gewohnte Aktivitäten und Tagesabläufe, daher ist es eine gute Idee, lange Autofahrten in Transportboxen, Übernachtungen in fremden Wohnungen und Füttern in fremder Umgebung im Vorfeld zu üben. Wer dazu clever packt und für Eventualitäten vorbereitet ist, kann sich auf einen entspannten Urlaub freuen. Und immer daran denken: Ist das Reiseziel weit entfernt, schwer zu erreichen oder das Haustier zu sensibel, ist für den Vierbeiner ein unbeschwerter Aufenthalt bei der Verwandtschaft möglicherweise angenehmer.

 

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